Historic Kuranda Railway

Freitag, 07.06.2019

So, nun endlich konnte ich weiter, hatte dann jedoch für heute noch eine Führung gebucht, mit der ich lange gehadert hatte. Mit $100 (stark rabattiert) war es nicht ohne, und wofür? Eine Seilbahnfahrt mit anschließender szenischer Eisenbahnfahrt. Nunja ... wäre das Wetter gut gewesen, wäre das Geld es am Ende vielleicht sogar wert gewesen, aber natürlich läuft es nicht immer so. Bereits am Morgen musste ich einsehen, dass der Tag schlecht gewählt war (war aber der einzige Tag in dieser Woche, der so günstig online rabattiert war), doch da war es natürlich zu spät. Der Anbieter dieser Tour holte mich am Morgen von einer Bahnhaltestelle ab, quasselte mich auf der Fahrt zur Seilbahn voll, händigte mir meine Tickets und dann war ich auch alleine. Er war zwar sehr nett, aber zuviele Informationen, die ich nicht brauchte, wollte oder gar verarbeiten konnte. Zumal er mich null reden ließ, obwohl ich keinerlei Interesse an das Schmetterlingshaus, Reptilienhaus oder Sonstiges dort oben hatte.
Die Seilbahn selbst war eigentlich richtig cool und zu diesem Zeitpunkt ließ das Wetter doch ab und zu mal Ausblicke zu. Wir schwoben über dem Regenwald, wo man gut die ganzen Farne ausmachen konnte, die hier oben ihr Wachstum begannen. Danach gab es die erste Zwischenstation, in der es um das Thema Regenwald ging. Eine kurze aber gute Führung erklärte ein wenig von den Pflanzenarten, so auch eine Palme, die an Bäumen nach oben wuchs.
Die zweite Station gab nun die Barron Falls preis, bereits auf dem Weg dorthin hatte man eigentlich den besten Ausblick überhaupt .... wenn denn das Wetter nicht so neblig wäre. So konnten wir sie nur durch einen weißen Schleier sehen. Die Barron Falls selbst sind eventuell die beeindruckensten Wasserfälle Australiens ... in der Regenzeit. Denn nur dann kommen hier die gewaltigen Wassermassen herunter, die das Ganze zu einem beeindruckenden Schauspiel machen. Doch auch ohne diese Wassermassen war er toll anzuschauen.

Die letzte Station war dann Kuranda, ein extrem touristisches Dorf. Hier gab es nun Unmengen an Souvenirläden, auch ein paar der eher besonderen Natur, doch nichts wirklich Neues für mich. Dennoch schlenderte ich durch sämtliche Läden und verspielte hier meine Zeit, denn mein Rückfahrtticket war erst in ein paar Stunden. Ich lief auch am Fluss entlang, in der Hoffnung ein paar "Freshies" - Süßwasserkrokodile zu finden. Jedoch war ich ohne Glück.
Dann ging es endlich zur Bahn, bereits die Station hatte einen tollen, Anfang des 20.Jhd., Stil und die Wagons ebenso. Nur die Lok war bereits in den 70ern ausgetauscht wurden, und statt schwarzer Dampflok gab es nun eine Lok in den bunten Farben des hiesigen Aboriginie Stammes und seiner Entstehungsgeschichte der Barron Gorge (Schlucht).
Doch die Fahrt war sehr mühsam, die Lok mit den tausend Wagons schlängelte sich langsam um die gewundene Fahrtstrecke. Die Strecke selbst war ein Meisterwerk : 15 Tunnel, 55 Brücken und sehr viele Klippen. Als szenische Strecke auch gespickt mit herrlichen Ausblicken .... würde das Unwetter sich nur mal verziehen. Jedoch war der Nebel nun so dicht, dass man weder die Ausblicke ins Tal, noch die Barron Falls von der anderen Seite noch sehen konnte. Ohne Ausblicke wurde die Fahrt dann eher langwierig und ich vertiefte mich in mein neues Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Dennoch bekam ich wenigstens ein paar Fotos des Zugs selber, wenn schon sonst nichts.

Am Auto angekommen ging es nun zu einem Campingspot halbwegs nahe der Barron Falls, jedoch war die Fahrt schwierig. Regen, Nebel, einsetzende Dunkelheit .... und erneut kam mein Auto trotz geringer Geschwindigkeit ins schlingern. Danach fuhr ich als Verkehrsbehinderung weiter, wenigstens gab es viele Stellen, um Autofahrer vorbei zu lassen. Der Campspot war ein gut besuchter Grasfleck in einer Baumplantage und dank Buch (und eh anhaltend schlechtem Wetter), verbrachte ich auch noch den ganzen nächsten Tag hier. Jaja, niemand kommt zwischen mir und meiner Lesesucht 😏.

Und hier auch das Video zu diesem Abschnitt. Sieh die Schwierigkeit, Kokosnüsse zu öffnen =D :

https://youtu.be/wBFqZ7o_BmI

 

Wo ist das verdammte Paket?

Donnerstag, 06.06.2019

So, nun habe ich es geschafft, meine Great Barrier Taucherfahrung gänzlich in den Sand zu setzen. Während ich auf meine neue ActionCam (die ich nun erhalten habe) gewartet habe, bin ich dank des Hostels krank geworden. 10 Leute im stickigem Raum, abends schlug dann doch die Klimaanlage durch, mit dünnem Laken habe ich gefroren und nun das .... Dank Schnupfen ist Tauchen nun nicht drin, außer ich will riskieren, starke Schäden in Nasen- und Ohrgängen zu haben, dankeschön ....

Doch weiterreisen konnte ich auch noch nicht, da ich noch immer auf ein Paket wartete. Dies ließ auch auf sich warten, da es wohl zuerst Probleme mit dem Kurier gab und am Ende das Paket nicht ausgeliefert werden konnte. Es dauerte ein paar Tage bis ich das ganze Problem erfasst hatte, nachdem ich dann dem Kurier (war nicht die Australia Post) hinterhergefahren bin. Zuerst rief ich dort an, wo man mir jedoch erzählte, dass ich es nicht persönlich abholen darf, ohne dass der Sender dies in die Wege leitet. Jedoch brachte mich der Anruf auf die Idee, dass der Kurier hier ja auch eine Sammelstelle besaß und da ich keine Lust mehr hatte, noch länger in Cairns zu bleiben, googelte ich jetzt nach dem Namen des Kuriers. Dies führte mich zwar zuerst zu einem anderen Logistikunternehmen, dieses jedoch gab mir den Namen des richtigen Unternehmens, mit dem ich es dann auch gefunden habe. Nach anfänglicher Verwirrung fand man es auch dort und händigte es mir aus, mit einem bekanntem Problem : die Adresse war nicht korrekt übernommen worden, die Zeile mit "PO (Post Office) Earlville" wurde nicht übernommen und damit stand der Kurier vor nem Shoppingcentre und wusste nicht wohin nun genau .... 😧

Wenigstens hatte ich nun mein Paket, genauer gesagt, meine neue Drohne. Juhu =)
Ansonsten nutzte ich die Zeit dazwischen um mein Blog tatsächlich voran zu treiben und mittlerweile sind auch endlich wieder ein paar neue Einträge online. Auch die meisten Fotos sind schon verarbeitet, nur die Videos muss ich noch machen. Auch ging ich endlich mal ins Kino : Detective Pikachu und Aladdin standen auf dem Programm! Gerade auf ersteres freute ich mich, endlich mal ein Film für die mittlerweile alt gewordene erste Fangeneration von Pokemon und ich genoss den sehr speziellen Ansatz, den man gerade optisch dabei gegangen ist.
Zudem nutzte ich einen guten Tag, um vom Campbell Lookout über Cairns zu schauen, von oben sieht ja eh alles besser aus.
Doch nun endlich kann es weiter gehen ... jetzt, wo erneut eine Regenwolkenwelle im Anmarsch ist ...

 

P.S. Ein weiterer Grund, warum ich aus Cairns raus will, ist die Polizei, denn die ist in der eher kleinen Stadt durchaus auf Draht. Schon wieder wurde ich erwischt, auch diesmal hatte ich Glück und kam nur mit einer früh endenden Nacht davon. Aber einen guten Schlafplatz findet man hier schwer, keine Toiletten sind spät noch offen .... und ich würde ja sehr gerne weiterfahren .... aber .... 😣

Josephine Loop

Samstag, 01.06.2019

Endlich habe ich es geschafft! Meine Blogeinträge sind vollständig geschrieben, die Lücken ausgefüllt! Natürlich muss ich nun die ganzen Fotos und auch Videos bearbeiten, aber ein wichtiger Schritt ist getan.
Da auch meine Reise vorangetrieben werden muss stand heute dann eine Tagesreise mit Carsten an. Es ging einen Loop entlang wieder nach Süden, der erste Halt war eine riesige und beeindruckende 'Curtain Fig' (Vorhang Würgefeigen). Die Feigenbäume sind Parasiten, die von Vögeln in Astgabeln hinterlassen werden. Dort sind sie bereits weit oben im Sonnenumkämpften Regenwald. Die Feige bildet nun Wurzeln aus, die versuchen den Grund für weitere Nährstoffe zu erreichen. Ist dies geschafft, fängt der Baum an, ein stabiles Skelett zu erschaffen, indem er seitlich zum Wirtsbaum wächst und diesen über die Zeit erdrosselt. Während der Wachstumsphase von diesem Feigenbaum ist der Wirtsbaum jedoch umgefallen, bevor die Feige stabil genug war, um selbst zu stehen. Der Baum ist dabei jedoch in einem anderen Baum hängen geblieben und die Feige hat nun beide übernommen und ist schräg in einem Vorhang hinunter gewachsen - in riesigen Ausmaßen. Denn dieser Baum ist einfach gigantisch. Nachdem wir verzweifelt versuchten, ihn irgendwie vernünftig aufs Foto zu bekommen, ging es weiter zur Crystal Cave, die sich jedoch als Flopp heraus stellte. Denn dies 'Höhle' war am Ende eher so eine Art künstlicher Schauraum für Kristallsteine (wie man es auch in Deutschland kennt). Da der Eintritt von $25 uns dafür weit zu hoch war, gingen wir unverrichteter Dinge wieder davon.

Unser nächster Stop war ein Krater sowie die Dinner Falls. Der Krater entstand vermutlich einst durch eine Gasexplosion an einem Nebenarm des eigentlichen Vulkans und hat einfach ein 130m tiefes, rundes Loch mit steilen 90° Klippen heraus gesprengt. Dort hat sich nun ein See angesiedelt, mitsamt Algen, Garnelen und anderem Getier. Es sah ziemlich cool aus. Die Dinner Falls, genauso wie die Millstream Falls waren endlich mal wieder recht beeindruckende Wasserfälle, denn hier oben gibt es nun genug Regen, um mehr als nur ein Rinnsal an Wasserfall zu schaffen.
Ansonsten hatten wir uns jedoch einen denkbar ungünstigen Tag ausgesucht, da nebst Regen vor allem auch dichter Nebel großartige Aussichten nicht zuließ. Entsprechend war die szenische Route nicht sehr szenisch und den Baumkronenpfad übersprungen wir gleich ganz.
Auch die Josephine Falls genossen wir nicht wie geplant, da wir beide in dem miserablen Wetter keine Lust hatten zu schwimmen. Jedoch hielt das Wetter nicht alle ab und viele Leute hatten dennoch ihren Spaß. Doch wir waren beide ziemlich müde und die Rücktour war nicht einfach, denn wir waren beide auch erkältet! Dank Hostelansammlung und Klimaanlage geht es mir also gerade beschissen. Schlimm dabei ist, dass nun mein Tauchgang am Great Barrier Reef nicht möglich ist 😧. Denn mit verstopfter Nase ist ein Druckausgleich schwierig und beim Aufsteigen besteht ein hohes Risiko, dass die sich ausdehnende Luft in deinem Körper (vor allem im Ohrbereich) nicht entweichen kann. Entsprechend viel Schaden kann dies machen. Wie gut, dass es nur das Great Barrier Reef ist ....

Homo Sapiens jagt und tötet erfolgreich eine Kokosnuss

Mittwoch, 29.05.2019

Nach unserem Frühstück ging es weiter Richtung Cape Tribulation. Auf dem Weg besorgten wir uns am Coconut Beach jedoch erstmal zwei Kokosnüsse. Während meine junge Kokosnuss mit vllt 1kg sehr leicht war, war Carstens älteres Exemplar locker 6-7kg schwer. Warum merkten wir dann auch an der Coconut Opening Station - kurz : eine metallene, scharfkantige Spitze im Boden. Hier schlugen wir nun unsere Kokosnüsse mit aller Kraft drauf, um die faserige, dicke Hülle los zu werden. Diese war bei Carstens Kokosnuss bereits ordentlich mit Wasser vollgesogen, während meine noch halbwegs trocken war. Während ich meine eigentliche Kokosnuss im Inneren anknackste und mein Kokoswasser verlor, schaffte Carsten es, sie heil zu bergen. Am Auto hieß es nun öffnen, um an das Innere zu kommen. Jedoch schmeckte Carstens Kokoswasser nicht wirklich toll, ob nun wegen der Kokosnussart oder wegen des Alters und mein Kokosfleisch war ein wenig zu roh, aber dennoch ganz nett in kleinen Mengen. Erfolgreich und Stolz auf unsere Jagd, ging es weiter zum Cape Tribulation, wo wir jedoch nur den Ausblick und ein Gespräch an einem Strand genossen sowie das Wurzelkunstwerk der Mangroven abcheckten.

Nun ging es auch schon wieder die gewundene Straße zurück zur Fähre und kurz dahinter zur Mossman Gorge. Hier gab es nun eine kleine Besonderheit. Denn auf dem Weg zur Mossman Gorge gab es eine Aboriginiegemeinde, die der ständige Touristenverkehr auf den Sack ging. Deshalb konnte man nun nur noch zu Fuß die 2km laufen, oder einen Bus nehmen. Natürlich wurde darum gebeten, den Bus zu nutzen, um auch zu Fuß die Gemeinde nicht zu stören .... und natürlich verlangte man auch satte $12 für die 4km Fahrt. Will man jetzt damit Geld machen oder die Gemeinde entlasten? Da Carsten und ich der Meinung waren, dass wir nicht soviel Geld für eine so kurze Strecke ausgeben wollten, liefen wir. Die Straße führte in einem respektablem Abstand an der Gemeinde vorbei (nicht hindurch), auch wenn ich verstehe, dass sie keinen ständigen Touristenstrom haben wollen. Dann sollte man aber die Preise auch entsprechend anpassen ...
Die Mossman Gorge war zwar ganz hübsch, aber auch nicht atemberaubend. Ein reißender, klarer Fluss umgeben von Regenwald. Nach 2h waren wir wieder am Auto und weiter ging die wilde Fahrt. Da die kluge Christin mal wieder dachte, dass 7:30pm = 17:30 war, machte ich nun zeitlich Panik, da Carsten ja unbedingt zu seinen Veranstaltungen wollte. Der war zwar ganz ruhig, war aber auch nicht irritiert von meiner offensichtlichen Eile ....

Nur ein kurzer Stop am "The Gatz", einem steinigen Küstenabschnitt an dem viele Steintürmchen gebaut wurden, unterbrach die Rückfahrt. Mit Hetze und hohem Blitzerrisiko raste ich nun zurück nach Cairns, wo Carsten sich dann endlich mal herabließ mich zu fragen, wieso die unnötige Eile, es sind doch noch 2h .... Danke dafür 😧.
Auch das Einchecken ins Hostel verlief nicht problemlos, da zuerst jemand in der Schlange vor uns doppelt gebucht und damit aus dem Zimmer gekickt wurde (also seine Sachen wurden eingesammelt bis klar wurde, dass man einen Fehler ins System eingetragen hatte), auch ich besuchte ein Zimmer, das voll belegt war, weil vermutlich jemand nicht ausgecheckt hatte, wie er sollte. Nach viel Hin und her konnte ich am Ende doch mein stickiges Zimmer mit meiner Anwesenheit beehren .... danke 😒. So schwer seine schwitzigen Klamotten auch mal zu waschen?
Doch zumindest war die Quiz- und Karaokenight am Abend sehr spaßig, und morgen heißt es dann : Blog schreiben! (Nachtrag : Oder sich in politischen Youtube Videos verlieren ..... Mist ....)

Auf der Suche nach den fleischfressenden Ungeheuern

Dienstag, 28.05.2019

Nachdem ich die letzten Tage in Cairns mal gegammelt habe, am Pokemon Raid Day teilgenommen habe, in 5h nur 3 Blogeinträge geschafft habe nachzuschreiben (K'Gari war echt umfangreich), sowie mit Carsten einen Pub Crawl unsicher gemacht habe, ging es nun auf eine Kurztour. Carsten und ich haben uns entschieden, gemeinsam und mit einem Auto hoch zum Cape Tribulation zu fahren. Cape Tribulation ist dabei ein begehrtes Ziel, um die "Wet Tropics World Heritage Site" zu besuchen. Also ein sehr ursprünglicher Teil des hiesigen Regenwaldes. Ursprünglich wollte ich die Yorke Halbinsel hochfahren .... jedoch sind das gute 1.000km. Und kurz vor dem Ende muss dann eine Fährenüberfahrt herhalten - $130 hin und zurück. Aufgrund dessen, dass außer der unberührten Urwaldnatur dort nicht viel auf mich wartet, sparte ich mir diesen finanziellen Aufwand.

Da Carsten bereits am nächsten Tag wieder in Cairns sein wollte für Quiz- und Karaokenacht, mussten wir uns beeilen. Jedoch schafften wir es, uns alle wichtigen Sachen anzugucken. Bereits in Daintree, wo ebenfalls eine Fährüberfahrt von nur $28 auf uns wartete, buchten wir ein weiteres Highlight der nördlichen Region - eine Krokodilflusscruise. Dank einer Empfehlung wurden wir auf die Firma aufmerksam, die 2 Cruises zum Preis von einer anbot und entschieden uns für diese. Eine gute Wahl! Die erste Cruise war direkt in Daintree und zur Ebbe ging es raus. Die Gezeiten sind recht wichtig, da bei Ebbe Sandbänke freiliegen, auf denen die Krokodile rasten können. Auch ist die Jahreszeit wichtig, da im Sommer der Fluss warm genug ist, dass sie sich nahezu ausschließlich dort drin aufhalten, während sie im Winter auf den Sandbänken Wärme tanken und damit für uns gut sichtbar sind. Nach kurzer Zeit sahen wir unser erstes und größtes Exemplar - der Chef des hiesigen Flussabschnittes. Ein gut 4m langes, dickes Krokodil. Nun ist es wichtig zu wissen, dass Krokodile, vor allem die Männchen, immer weiterwachsen. Man kann also ihr Alter anhand ihrer Größe abschätzen. Doch wie alt kann so ein Krokodil werden? Sage und schreibe 100 Jahre, selbst in der Wildnis! Ein so altes Krokodil kann dann auch gute 7-8m werden (bei vielen Sachen sind sich die Wissenschaftler wohl stark uneinig). Doch warum ist der Chef der Region, also das älteste und größte Krokodil, so klein, also so jung? Man schätzt sein Alter auf ca 40 Jahre - was mit der letzten großen 'Krokodilsäuberung' um 1980 übereinstimmt. Denn deswegen gibt es keine großen Krokodile mehr in Australien, weil man sie massenhaft abgeschlachtet hat. Auch jetzt steigen erneut die Beschwerden um ein Pestproblem, es werden zuviele Krokodile.

Dabei sollte man wissen, dass 99% aller Jungkrokodile sterben, bevor sie Geschlechtsreif sind. Denn junge Krokodile werden als Fressfeind angesehen und entsprechend gejagt - von anderen Krokodilen. Ob Papa, Bruder oder Schwester, alles will dich fressen! Auch die Mutter kümmert sich eher mager um ihr überleben. Krokodile müssen sich von Geburt (bzw Schlüpfzeit) an um sich selbst kümmern. Die einzige Hilfestellung, die ihre Mutter leistet ist ein Warngeräusch, wenn andere Krokodile in der Nähe sind - doch dann kann dich immer noch ein älteres Geschwisterkind erwischen, die ebenfalls diesen 'Schutz' der Mutti genießen. Haben sie einmal eine gewisse Größe erreicht - gute 10 Jahre alt - bringt sie kaum noch etwas um. Natürlich kann ein Wildschwein mal einen glücklichen Hieb austeilen, aber selbst das führt eher nicht zum Tod. Und obwohl der Konkurrenzkampf während der Fortpflanzungszeit heftig ist, ist es meist zu schwer und anstrengend für das dominante Tier, ein erwachsenes Krokodil tatsächlich zu töten. D.h. ihre hohe Sterblichkeitsrate während ihrer Jungend verhindert ein starkes, schnelles Wachstum, zumal alle Jahre wieder die Natur ein Händchen dabei hat. Steigt der Fluss zu hoch an, zerstört der Salzgehalt des Brackwassers, in dem die Krokodile leben, sämtliche Eier. Ade Generation 2019. Also ist es weit zu früh, von einer 'Pestentwicklung' zu sprechen, da sie noch lange nicht lange genug geschützt leben, um soviele Krokodile produziert zu haben.

Und wusstest ihr, dass ein Krokodil durchaus 6 Monate ohne Fressen überleben kann? Und im Allgemeinen nur aller 6 Wochen überhaupt frisst? Man kann es also überleben, wenn man nahe eines Krokodils ins Wasser fällt - ist er satt, bewegt er sich keinen Zentimeter. Doch obwohl unser erstes Krokodil ganz eindeutig sehr satt war, versuchte keiner von uns einen schwimmenden Versuch 😁. Der Guide erzählte uns auch, dass die Tiere mittlerweile an das spezifische Geräusch der Tourenboote sich gewöhnt hätten und zuckten mit keiner Schwanzflosse, als unser Boot bis auf 1-2m nah herankam. Würde man jedoch mit einem Privatboot hier lang fahren, wären die Tiere ganz schnell im Wasser und auf der Flucht.

Da unser Krokodil sich also nicht fortbewegte, gab es tolle Fotos und wir schossen sie auch wie wild. Doch warum chillt es so sehr am Strand? Zum einen um sich aufzuwärmen, zum anderen ist es kein Zufall, dass sie so lange ohne Nahrung auskommen. Denn Krokodile sind super Energiesparer. Sie können ihr ganzes Kreislaufsystem herunterfahren, ihren Herzschlag auf 3 Schläge pro Minute runterschrauben und auf purer Sparflamme leben - und das tun sie auch meistens. Diese Fähigkeiten machen sie sich auch bei der Jagd zunutze - ein ausdauernder Jäger, dessen Herzschlag ihn nichtmal verrät.

Nebst dem großen Chef sahen wir noch 2 kleinere Weibchen, die ähnlich letargisch auf uns reagierten. Begeistert von der Cruise machten wir unsere zweite natürlich auch, die an der Fähre auf uns wartete. Nebst Geschichten von Krokodilen, die gerne auf den Kabeln der Fähre rasteten, sahen wir auch ein orangefarbenes Weibchen im Mangrovendickicht. Aufgrund des Tannins in dieser Gegend färbt sich der trocknende Schlamm nun orange und gab ein tolles, angemaltes Krokodil preis 😂. Ansonsten war dieser Flussabschnitt, auch durch die einsetzende Flut, nun nicht so optimal, da häufig Pflanzen einen ungehinderten Blick verwehrten. Doch dafür sahen wir hier nun ein paar Babykrokodile. Doch trotz des in der Natur häufig stattlichen Alters von 2 Jahren, maß dieser nur so 30-40cm, mitsamt Schwanz. Auch die 4-5 jährigen waren mit 60cm bei weitem keine Riesenbrocken und wirklich knuffig anzusehen. Auch wenn man besorgt sein musste, da zwei der Babys nah beieineinder rasteten, trotz ihres 1-2 Jahre alten Unterschiedes. Irgendwann ist das Ältere groß genug, um das Jüngere zu fressen 😮.
Ja, die von Kannibalismus geprägte Krokodilwelt ist wirklich nichts für schwache Gemüter.

Nach diesen tollen Touren fuhren wir nun mit der Fähre rüber und in Richtung Cape Tribulation, wo wir an einem Campingplatz halt machten und im Nachtgeraschell noch sowas wie ein Baumkänguru sahen. Voller Erfolg 👍🏽

Und BabyKokos

P.S. Unser zweiter Guide zeigte den erstaunlichen Menschenverstand mit einer der frischen "Krokodil frisst Menschen"-Stories. An einem nahegelegenen Strand wurde um die Nachmittagszeit ein großes Krokodil im Wasser gesichtet, das natürlich begeistert angeschaut und fotografiert wurde. So auch von 3 Damen, die das Untier im Wasser sahen. Am Abend, und mit ein wenig Alkohol intus, entschieden sich dann besagte Damen baden zu gehen .... und standen hüfttief im Meer, an dem sie nur Stunden zuvor noch das Krokodil erspäht hatten. Es braucht keinen Einstein, um zu wissen, was passiert ist. Eine dumme, zum Leben unfähige Person weniger ..... Nur leider und wie erwartbar vom idiotischen Menschen, erschoss man besagtes Krokodil danach. Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass dummer Mensch + krokodilverseuchtes Wasser = Disaster bedeutet?

Cairns

Donnerstag, 23.05.2019

Der Morgen fing sehr nass an, entsprechend hatte ich keine Eile. Dennoch quälte ich mich irgendwann in einer Regenpause heraus und lief zu den Babinda Boulders. Hier führte der Fluss über Gestein und hatte entsprechend einen beeindruckenden Pfad herausgearbeitet. Mit reichlich Geschwindigkeit und Kraft führte der Fluss um loses Gestein herum und entlang des eingegrabenen Gesteinsbettes.

Danach ging es nun endlich nach Cairns, wo ich mir vorgenommen habe, einfach mal bissl zu chillen. Filme gucken, endlich mal Avengers und auch Detective Pikachu angucken.
Zuerst wollte ich hier eine sauteure Tauchtour zum besten Spot des Great Barrier Reefs buchen, jedoch war das Wetter zu schlecht für die Abreise und danach fängt die Minke Walsaison an. Diese Wale leben normalerweise allein und ein Beobachten der Tiere ist sehr schwer. Doch zur Fortpflanzungszeit schwimmen sie das Great Barrier Reef hoch, nördlich über Australien ist dann ihr Brutgebiet. Das besondere an diesen Walen ist, dass sie neugierig auf Menschen sind und auch mal zu ihnen hin schwimmen. Das heißt, mit Glück, kommt ein recht großer Wal aus der Tiefe auf dich zugeschwommen (während du hoffst, es ist wirklich der Wal, kein Hai xD), der dann evtl. nur wenige Meter, oder gar cm an dir vorbei schwimmt.
Da die Saison im Juni erst anfängt, bin ich mir nicht sicher, ob ich soviel Geld ausgeben möchte in der Hoffnung, wenigstens einen Wal zu sehen. Doch ein paar der Ausflüge zum Coral Reef sind damit ersetzt worden, andere bereits voll. Auf die ein oder andere Art werde ich zwar einen Tauchgang machen, aber leider nicht zu den äußeren Bereichen der Coral Sea - mitsamt tollen Reefs, ner Menge Haien und Unterwassertunneln.

Ansonsten mag ich Cairns bisher nicht so. Man merkt nun, dass hier zunehmend Aboriginies und auch andere ethische Völker sind, die Stadt wirkt gleich irgendwie herunter gekommener, obwohl ich nicht festmachen kann wieso. Es liegt kein Müll rum, halbzerfallene Häuser oder vergammelte Zäune, dennoch merkt man den Unterschied. Auch hat man nun vermehrt Rumlungerer bzw auch Leute, die eher im öffentlichen Raum leben - in Parks oder in Straßen auf und ab laufen. Zusätzlich laufen um 1Uhr Nachts an einem Donnerstag die 10-14-jährigen Jugendlichen in der Gegend herum. In der Innenstadt selbst ist alles wieder vollgepflastert von bezahlten Parkplätzen und auch das Nachtleben scheint hier nicht so schlecht zu sein. Dennoch, das gewisse Assi-Hartz4-Feeling kann ich nicht ganz loswerden.

 

Zum Abschluss noch ein kleines Video, das ich im Blogeintrag vergessen hatte. Für alle, die den Platypus und die Soldier Crabs in Action sehen wollen :

https://youtu.be/DtclrFPRjZw

 

Zuckerrohr

Mittwoch, 22.05.2019

Bereits gestern legte ich die Strecke nach Townsville und ein wenig weiter zurück, sodass ich heute die Paluma Range erforschte. Dieser Nationalpark hatte ein tolles Highlight : natürliche Wasserrutschen. Zuerst war ich skeptisch, da viele solcher Wasserrutschen am Ende nur mäßig sind, doch diese waren toll. Einige Pools mit kristallklarem Wasser warteten auf mich und die Waterslides stellten sich als toller Spaß heraus. Sie brachten einen gut auf Schwung und dann ging es ab in den entsprechenden Pool. Anfangs war ich noch ein wenig verängstigt, ob nicht irgendwo schmerzhafte Ecken und Kanten auf mich warteten, doch die guten Waterslides waren glatt wie ein Babypopo. Auch konnte man ein bisschen Klippenspringen üben, jedoch führte mein Sprung zu ordentlichem Arschzwiebeln, sodass ich dies allsbald unterließ. Auch hier wäre ich gerne nicht alleine gewesen, solche coolen Sachen machen einfach mehr Spaß zu zweit oder in Gruppen. Dennoch genoss ich einige Rutschpartien, bevor ich mich erneut aufmachte.

Das nächste Ziel war Lucinda, wo es einen 5,76km langen Steg gibt. Bevor ich jedoch Lucinda erreichte, stolperte unbeholfen eine Schildkröte über die Straße. Da ich nett bin und die arme Schildkröte echt ein paar Probleme hatte, hielt ich kurz und setzte sie auf die andere Straßenseite. Natürlich war sie sehr verängstigt .... so verängstigt, dass sie mir aufs Bein runter pinkelte 😅. Also schnell abwaschen und weiter gehts. Der Steg war wirklich irrsinnig lang und wurde zum Transport des Zuckerrohrs genutzt. Seit Bundaberg bereits gibt es hier massig Zuckerrohrfelder (sieht ein wenig wie Maisfelder aus), durchkreuzt von einem umfangreichen Bahnstreckensystem. Permanent kreuzt man hier Bahnlinien und außer einer Ampel (manchmal auch keine, die sind dann echt riskant!) mit Andreaskreuz gibt es keine Warnung. Noch ist mir keine Bahn untergekommen, aber die Andreaskreuze seh ich häufig erst spät - ich hoffe jedoch, wenn die Ampeln rot blinken, sehe ich sie eher.

In Cardwell versuchte ich nun noch mein Glück ein paar Seekühe vom dortigen Steg zu sehen, jedoch war das Wasser heute zu dreckig und aufgewirbelt, um irgendwas zu sehen. Übrigens gab es auch für diesen Strand große Krokodilwarnungen, irgendwie komisch in Australien, einen leeren Strand zu sehen. Man kann wohl immer noch am Strand lang laufen, aber das Wasser ist tabu und gechillt in der Sonne liegen würde ich wohl auch eher abraten.
Ansonsten fuhr ich noch die weite Strecke bis Babinda hoch. Eigentlich wollte ich Cairns heute erreichen, aber in Babinda ist der letzte Campingplatz, sowie ein schöner Spot zum angucken. Dann wirds erst morgen etwas.

Seekrank

Dienstag, 21.05.2019

Nachdem ich bei meiner Internetsuche auf die besten Tauchspots Australiens getroffen bin, habe ich nun eine Tauchtour zum Schiffswrack der SS Yongala gebucht. Dafür musste ich zwar nochmal zurück nach Ayr fahren, aber hey. Eines der besten Spots, nicht wahr?

Nachdem ich also an einem tollen Campingspot direkt in Krokodilnähe gecampt habe (sowas wird wohl jetzt häufiger der Fall sein, man sollte sich halt nicht direkt am Wasser aufhalten 😉), ging es früh raus zum check-in, Equipment raussuchen und Tauchgangsbesprechung. Danach ging es dann auch schon raus aufs Meer. Da man gleich gewarnt hatte, dass sich gestern über die Hälfte der Gruppe im Meer übergeben musste, griff auch ich lieber gleich nach eine Tablette gegen Seekrankheit. Die 45-minütige Hinfahrt ging grad so, das Boot wurde ordentlich durchgerüttelt, aber ich konnte die Übelkeit noch halbwegs fernhalten. Als dann das Boot geankert hatte, sah es schon nicht mehr so rosig aus. Es dauerte dann ein wenig, bis alle ihre Ausrüstung anhatten und im Wasser waren, und natürlich war das Wasser nur wenig besser als das Boot.

Zum Glück war der Wellengang nur bis in ca 6m Tiefe zu spüren, danach wurde es ruhiger und das Schiffswrack kam in Sicht. Die Yongala liegt recht tief, der Grund bei 28m, der höhere Schiffsteil immer noch bei ca. 20m Tauchtiefe. Und je tiefer man taucht, desto höher ist die Gefahr einer Dekompressionskrankheit, aber desto kürzer wird auch die Tauchzeit (komprimierte Luft atmet sich schneller weg). Dennoch war es ein toller Tauchgang. Das gut 100m lange Schiff selbst war bereits beeindruckend, wie es mystisch aus den Untiefen erschien und hinter dir wieder verschwand. Doch ist die Yongala auch ein tolles Exemplar eines Riffes, diverse buschartige Weichkorallen in verschiedenen Farben wuchsen auf ihr, eine lila pilzartige Weichkoralle bedeckte große Teile und gab der ganzen Sache Farbe (in dieser Wassertiefe verlieren Farben ihr Farbkraft, da das Licht nicht mehr ausreicht zum Reflektieren) und der Fischreichtum war groß. Hier gab es einige große Fische, 2 Riesenschwärme, die sich am Bug sammelten und natürlich diverse kleine Fische. Manche Fische kamen auch verdammt nah ran, und wie wir später erfuhren hofften sie auf Nahrung der ungewöhnlichen Sorte - denn was passiert, wenn dir Unterwasser übel wird? Ist man schnell genug, kommt der Atemregler raus und man erbricht sich ins Wasser (wenn nicht, versucht man verzweifelt den Atemregler zu reinigen) und die Fische freuen sich - gefundenes Fressen. Ja, hier wird nix sinnlos verschwendet 🤢. Ansonsten waren die 2,5-3m großen Wrassen schon echt beeindruckend, wie auch beim Whitsunday Schnorcheln. Auch Seeschlangen, Aale und eigentlich auch Oktopusse (hm ..... Mehrzahl von Oktopus?) waren dort.

Der zweite Tauchgang war dann schon schwieriger. Nach einer Stunde auf dem Boot, wo ich verzweifelt versuchte die Übelkeit zu unterdrücken und gleichzeitig etwas in meinen leeren Magen zu bekommen (ich hatte Hunger!), gab dieser am Ende doch noch auf und die Fische nahe der Oberfläche durften sich auf Halbverdautes von mir freuen. Nachdem mein Magen dann wieder gänzlich leer war, ging es mir jedoch besser und der zweite Tauchgang verlief ähnlich wie der Erste. Aufgrund der Seekrankheit war ich jedoch stark am frieren (oder evtl wegen der Tabletten, die das Kreislaufsystem bissl beruhigen) und auch der dicke 5mm Neoprenanzug half da nicht genug.
Während ich nach diesem Tauchgang auf eine leere Leiter wartete, musste ich mich erneut übergeben - nicht einfach wenn man gegen die 2m Wellen kämpft und versucht mit Schnorchel zu atmen. Froh an Bord zu sein war ich am Ende auch nicht, denn dort war es nur schlimmer. Auf der rauen Heimfahrt ging es immerhin, das Boot wurde nun nicht mehr von allen Seiten hin und her geschubst, sondern nur noch von einer Seite. Dennoch war ich froh, als wir wieder auf dem Festland standen, auch wenn die Übelkeit noch den ganzen Tag anhielt.
Ich sag euch, Seekrank ist echt grausam. Noch grausamer ist es, wenn man so schnell kein Festland wieder unter den Füßen hat - ich habe an euch gedacht, Mamsi und Petra. Doch glaubt mir, der Wellengang auf das riesige Schiff war deutlich angenehmer als auf so ne kleine Kaschemme, die hin und her geworfen wurde. Doch wenigstens hatte meine Folter ein paar Stunden später ein Ende ...

 

Hier ein kleines Video von unserem Tauchgang. Aufgrund meines Kameraverlustes ist es nicht meins, sondern wurde mir von einem Tauchkollegen zur Verfügung gestellt. Viel Spaß =)

https://youtu.be/WneEZRT5Neo

 

Townsville

Montag, 20.05.2019

Da ich heute Zeit hatte und nur bis nach Ayr fahren musste, wo eine aufregende (und teure) Tour auf mich wartete, ließ ich es mir entsprechend mit einem Filmetag gut gehen. Zum Abend hin fuhr ich noch zum Castle Hill Lookout, der wirklich tolle Ausblicke über Townsville offenbarte, und da hier die Great Dividing Range nahe der Küste endet, waren die Berge in der Ferne auch sehenswert. Danach ging es nur die Anderthalbstunden zurück nach Ayr zu einer nahegelegenen Bootsrampe. Außer die Vorsicht vor Krokodilen mochte ich diesen Platz. Nix spezielles, aber er hatte ein nettes "Feeling", falls ihr versteht was ich meine.

Endlich mal wieder zocken!

Sonntag, 19.05.2019

An meinem letzten Tag auf Magnetic Island hieß es nun Zelt zusammen packen und zurück zur Fähre. Zuvor besuchte ich jedoch noch den Lookout am Picnic Bay.
In Townsville angekommen entpackte ich nun wieder meinen Rucksack, bestellte nun endlich neue Micro SD-Karten, die mir nach dem Drohnen-Ersäufnis sowie dem GoPro-Klau so langsam ausgingen. Danach war es endlich Zeit für den Pokemon Community Day, den ich ausnahmsweise mal nicht verpasste! 3 Stunden hieß es Feuerhühnchen jagen, nur leider traf ich kaum andere Spieler, die sich irgendwie zu sehr in diesem kleinen Dörfchen verteilten. Dennoch freute ich mich, endlich mal wieder teil zu nehmen und so ging es erst spät abends zurück zum Auto. Morgen habe ich nun einen Tag 'frei', was bedeutet, dass ich erneut organisatorisches Zeug erledige und hoffentlich ein paar Blogeinträge nachschreibe. Am Dienstag geht es dann nochmal knapp 150km zurück, denn dort gibt es eine der besten australischen Divesites - das Wrack der SS Yongala!